Golfschläger Arten - alles, was Sie als Anfänger wissen müssen


Driver, Holz, Eisen, Hybrid, Wedge oder Putter - was für den Laien wie Fremdwörter klingen mag, ist für den Golfer sein alltägliches Werkzeug: die Begriffe stellen die verschiedenen Golfschläger Arten dar. Denn Sie benötigen je nach Spielsituation auf dem Golfplatz unterschiedliche Golfschläger. Wann Sie welchen Schläger verwenden und welchen Nutzen die verschiedenen Golfschläger Arten haben, erfahren Sie hier.

Der Driver - grosse Weiten beim Abschlag

Der Driver ist der längste und wohl spektakulärste Golfschläger, den Sie mit auf die Runde nehmen können. Einige Golfprofis erzielen mit diesem Schläger Distanzen jenseits der 300 Meter. Der Driver zeichnet sich durch einen sehr voluminösen Schlägerkopf und einen geringen Winkel der Schlagfläche, dem Loft, aus. Dennoch zählt der Schläger zu den leichtesten aller Golfschläger Arten. Er wird Sie daher nicht nur rein optisch überraschen. Durch den langen Schaft können Sie mit dem Schläger eine ordentliche Schlägerkopfgeschwindigkeit aufbauen und so grosse Weiten beim Abschlag erzielen. Da der Ball jedoch sehr flach fliegt, spielen Sie den Driver nur vom Tee aus. Aufgrund seiner Länge zählt der Driver zu den Golfschläger Arten, die gleichzeitig am schwersten zu spielen sind. Treffen Sie den Ball unsauber, so kann der Golfball sehr leicht eine Flugbahn nach rechts oder links einschlagen.

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Fairway Woods - für gorsse Distanzen und einem sicheren Schlag vom Tee

Die "Hölzer" verdanken ihren Namen dem Material, aus dem die Golfschläger früher hergestellt wurden. Sie besitzen einen voluminösen Schlägerkopf und - im Vergleich zu den Eisen - einen geringen Winkel des Schlägerkopfes, auch Loft genannt. Aufgrund ihres grossen Volumens und der Länge des Schafts lassen sich mit Fairway Woods trotz relativ geringem Kraftaufwand grosse Weiten erzielen. Die Weite geht dabei allerdings auf Kosten der Präzision. Mit einem Fairway Wood können Sie Bälle sowohl mit Tee vom Abschlag als auch ohne Tee spielen. Vor dem Kauf sollten Sie sich daher zunächst überlegen, wofür Sie ein Fairway Wood benötigen: möchten Sie einen Schläger, der mehr Weite generiert, oder möchten Sie lieber einen Schläger, mit dem Sie aus dem Semi-Rough schlagen können. 
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Die Eisen - das Herzstück des Golfbags

Die Eisen stellen die Mehrheit der Golfschläger im Golfbag dar und werden für die mittellangen Schläge im Bereich von 80 Metern bis 200 Metern eingesetzt. Wenn Sie unterschiedliche Weiten beim Golf erzielen möchten, können Sie nämlich den gleichen Golfschwung mit derselben Kraftanstrengung ausführen. Die Wahl des Schlägers bewirkt dabei den Längenunterschied. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass zwischen den einzelnen Golfschläger Arten eine Weitendifferenz von circa 10 Metern besteht. Ein regulärer Eisensatz besteht dabei aus fünf Golfschlägern, die mit den Ziffern 5, 6, 7, 8 und 9 gekennzeichnet sind. Dabei gilt: Je höher die Nummer der Schläger, desto höher und damit auch kürzer ist die Flugbahn der Bälle. Daneben können Sie den Eisensatz mit einem Eisen 3 sowie einem Eisen 4 erweitern, mit denen sich noch grössere Weiten erzielen lassen. Die Eisenschläger werden sehr vielfältig verwendet und eignen sich für jede beliebige Lage. Im Gegensatz zum Driver setzen die Eisen weniger auf Länge, sondern mehr auf Präzision. Für Golfanfänger gibt es hier verschiedene Schlägerköpfe, die besonders fehlerverzeihend sind und gute Ergebnisse bewirken, auch wenn der Golfball nicht optimal getroffen wird.
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Der Hybrid - ein Allround-Talent

Ein Hybrid soll, wie der Name bereits vermuten lässt, die positiven Eigenschaften der verschiedenen Golfschläger Arten vereinen. Dazu zählen insbesondere die Distanz sowie die Präzision. Optisch ähnelt der Hybrid den Fairway Wood, auch wenn er ein deutlich geringeres Volumen des Schlägerkopfes aufweist. In der Regel werden die Hybridschläger als Ersatz für die nicht einfach zu spielenden langen Eisen 3 und Eisen 4 verwendet. Sie werden dementsprechend mit Hybrid 3 und Hybrid 4 bezeichnet und sollen die Weitenlücke, die zwischen Fairway Woods und Eisen besteht, schliessen. Hybrid-Golfschläger ermöglichen mit einem überschaubaren Kraftaufwand respektable Weiten und eignen sich daher besonders gut für Anfänger und Golfer, die eine geringere Schlägerkopfgeschwindigkeit aufweisen. Ein Hybrid kann sowohl auf dem Fairway als auch vom Tee gespielt werden. Daher lohnt es sich gerade zu Beginn, einen Hybridschläger als Ersatz für den Driver oder Fairway Woods zu verwenden.
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Die Wedges - kurze Distanzen rund um das Grün

Die Wedges sind Golfschläger, die bei Schlägen unterhalb von 100 Metern zum Einsatz kommen. Von den Eisenschlägern, denen sie äusserlich sehr ähnlich sehen, unterscheiden sie sich insbesondere durch ihren Schlägerkopf und den besonders grossen Loft, also einen besonders starken Neigungswinkel der Schlagfläche. Dadurch fliegt der Golfball in einem hohen Bogen und rollt aufgrund des hohen Backspins nach dem Aufkommen nicht mehr besonders weit. Der steile Flugwinkel sorgt zudem dafür, dass sich die Wedges auch für schwierige Lagen, wie beispielsweise im Sandbunker, im hohen Gras oder vor einem Hindernis eignen. Man unterscheidet bei den Wedges das Pitching Wedge, das Gap/Approach Wedge, das Sand Wegde sowie das Lob Wedge. Das Pitching Wedge, gekennzeichnet durch ein "P" oder "PW" auf dem Schlägerkopf kommt dabei besonders bei Annäherungsschlägen rund um das Grün zum Einsatz. Bei kurzen Distanzen und Lagen im Sandbunker benötigen Sie das Sand Wedge, das an dem "S" bzw. "SW" auf dem Schlägerkopf erkennbar ist. Das Gap/Approach Wedge “AW” liegt mit seinem Loft zwischen dem Pitching Wedge und dem Sand Wedge und wird daher nur selten verwendet. Für Anfänger lohnt sich der Kauf eines Gap/Approach Wedges nicht. Auch ein Lob Wedge, welches das kürzeste Wedge darstellt und einen sehr steilen Ballflug produziert, ist für Anfänger nicht zu empfehlen.

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Der Putter - unverzichtbar und spielentscheidend

Während es beim Abschlag oder auf dem Fairway zahlreiche Golfschläger Arten gibt, haben Sie auf dem Grün nur eine einzige Möglichkeit: den Putter. Wenn Sie schon einmal Minigolf gespielt haben, wird Ihnen der Golfschläger am ehesten bekannt vorkommen. Im Gegensatz zu den anderen Golfschlägern besitzt der Putter nur einen geringen Loft, da der Golfball in das Loch rollen soll. Daher hat kein Golfschläger einen grösseren Einfluss auf Ihren Score. Dementsprechend gibt es unzählige Designs und Technologien, die Sie bei einer konstanten Pendelbewegung unterstützen sollen. Es gibt Putter, die einen sehr leichten und kleinen Schlägerkopf besitzen, sogenannte Blade-Putter, und Putter, die einen schweren und grossen Schlägerkopf besitzen, sogenannte Mallet-Putter. In erster Linie entscheidet bei der Auswahl des richtigen Putters die eigene Vorliebe, die Schwungbewegung sowie das Gefühl beim Putten.
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Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Die wohl wichtigsten Unterschiede der verschiedenen Golfschläger Arten sind der Schlägerkopf, die Länge des Schafts sowie der Winkel der Schlagfläche, der Loft. Dabei gilt: Je niedriger der Loft, desto flacher und weiter fliegt der Golfball. Dasselbe gilt für die Kennzeichnung der Golfschläger - je niedriger die Zahl, desto weiter fliegt der Golfball. Insgesamt dürfen Sie bis zu 14 Golfschläger mit auf die Runde nehmen. Für welche Schläger Sie sich entscheiden, bleibt dabei Ihnen überlassen. Für den Anfang benötigen Sie jedoch einen Putter sowie ein paar Eisen. Daneben erweisen sich ein Fairway Wood, ein Hybrid sowie das Pitching Wedge und das Sand Wedge als hilfreich. Erst mit der Zeit werden Sie die Längenunterschiede der verschiedenen Golfschläger Arten wirklich nutzen können, sodass Sie Ihren Schlägersatz dann nach und nach erweitern können.

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Datum

6. Januar 2021

Autor

Golfers Paradise

Kategorien

HARDWARE

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